- Sprache
- Deutsch, mit Übersetzung für die Fachkraft
- Abgleich
- Mit Erklärung zum Beschäftigungsverhältnis
- Besonderheit
- Beginn abhängig von der Visumerteilung
Inhalte, die die Behörden prüfen
- Tätigkeit wie in der Erklärung zum Beschäftigungsverhältnis beschrieben
- Bruttolohn auf ortsüblichem oder tariflichem Niveau
- Arbeitszeit, Urlaub, Probezeit wie bei vergleichbaren Beschäftigten
- Beschäftigungsort und gegebenenfalls Einsatzorte
- Direktanstellung beim Einsatzbetrieb — keine Überlassung
Klauseln, die besondere Sorgfalt brauchen
Unzulässige Klauseln sind nicht nur unwirksam, sie können bei Prüfungen auch Zweifel an fairen Arbeitsbedingungen wecken.
- Beginn der Beschäftigung: an Visumerteilung und Einreise gekoppelt formulieren
- Unterkunft und Mietverrechnung: schriftlich, angemessen, ohne Mindestlohn zu unterschreiten
- Rückzahlungsklauseln für Fortbildungen: nur in engen Grenzen, gestaffelt, nicht für Anwerbekosten
- Bindungsdauer bei Fahrschule oder Ausbildung: arbeitsrechtlich zulässig gestalten
- Keine Klauseln, die Kosten der Anwerbung auf die Fachkraft verlagern
Verständlichkeit
Fachkräfte, die ihren Vertrag verstehen, unterschreiben bewusster und sind seltener von der ersten Gehaltsabrechnung enttäuscht.
- Englische Übersetzung oder Zusammenfassung der wichtigsten Punkte
- Gespräch über den Vertrag vor der Unterschrift, mit Zeit für Fragen
- Erklärung von Brutto und Netto mit einer Beispielabrechnung
- Hinweis auf Probezeit und Kündigungsfristen
Nach der Unterschrift
Der unterschriebene Vertrag geht an die Ausländerbehörde oder Auslandsvertretung und in die Personalakte. Änderungen nach der Unterschrift — etwa an Tätigkeit, Lohn oder Ort — sollten vor der Einreise abgestimmt werden, weil sie die Zustimmung der Bundesagentur berühren können.
Häufige Fragen
Wie wird der Arbeitsbeginn formuliert?
Abhängig von Visumerteilung und Einreise, damit der Vertrag bei Verzögerungen nicht ins Leere läuft.
Darf der Arbeitgeber Anwerbekosten zurückverlangen?
Anwerbekosten sollten nicht auf die Fachkraft verlagert werden. Rückzahlungsklauseln für Fortbildungen sind nur in engen Grenzen zulässig.
Muss der Vertrag übersetzt werden?
Rechtlich nicht, aber eine englische Fassung oder Zusammenfassung ist dringend zu empfehlen.
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Gebühren, Gehaltsschwellen und Bearbeitungszeiten ändern sich regelmäßig. Maßgeblich sind das Aufenthaltsgesetz, die Beschäftigungsverordnung und die Auskunft der zuständigen Behörde. Diese Seite ersetzt keine Rechtsberatung.