- Erster Prüfschritt
- Lizenz auf eMigrate
- Größtes Warnsignal
- Gebühren für Bewerber
- Zweites Warnsignal
- Versprechen, die das Recht nicht hergibt
Versprechen, die nicht stimmen können
Jedes dieser Versprechen widerspricht dem deutschen Recht. Ein Vermittler, der so wirbt, kennt die Regeln nicht oder ignoriert sie — und beides wird zu Ihrem Problem, wenn die Bundesagentur oder die Ausländerbehörde ablehnt.
- Helfer, Erntehelfer oder Reinigungskräfte ohne Qualifikation aus Indien
- Visum in zwei Wochen ohne beschleunigtes Verfahren und ohne vollständige Unterlagen
- Einsatz über Zeitarbeit oder Überlassung an mehrere Kunden
- Pflegekräfte, die ohne Anerkennung sofort als Fachkraft arbeiten
- Garantierte Anerkennung, bevor die Unterlagen überhaupt geprüft sind
Gebühren für Bewerber
Das häufigste Muster unseriöser Vermittlung in Indien sind hohe Gebühren für Bewerber: für den Arbeitsvertrag, das Visum, den Flug, oft finanziert über Kredite der Familie. Für den deutschen Arbeitgeber ist das unsichtbar, bis die Fachkraft da ist — verschuldet, unter Druck und beim ersten besseren Angebot weg.
Fragen Sie jeden Vermittler direkt und schriftlich, welche Zahlungen Bewerber leisten. Ein seriöser Vermittler antwortet klar.
Wie Sie prüfen
Ein seriöser Vermittler sagt Ihnen auch, wenn eine Stelle nicht besetzbar ist. Wenn alles möglich scheint, ist meist etwas falsch.
- Lizenz nach dem indischen Emigration Act auf eMigrate prüfen
- Referenzen deutscher Arbeitgeber erfragen und anrufen
- Klare Aufstellung der Kosten, auch was nicht enthalten ist
- Vertrag mit Regelung bei Ausfall eines Bewerbers
- Gespräch mit bereits vermittelten Fachkräften, wenn möglich
Häufige Fragen
Wie erkenne ich, ob ein Vermittler Bewerbern Geld abnimmt?
Fragen Sie schriftlich nach und sprechen Sie mit vermittelten Fachkräften. Seriöse Vermittler legen ihre Gebührenstruktur offen.
Haftet der Arbeitgeber für Fehler des Vermittlers?
Der Arbeitgeber trägt das Risiko, wenn Zustimmung oder Visum abgelehnt werden oder eine unzulässige Beschäftigung vorliegt. Deshalb lohnt sich die Prüfung.
Was ist ein realistischer Zeitrahmen?
Je nach Beruf und Sprachstand vier bis vierzehn Monate von der Auswahl bis zum Arbeitsbeginn. Deutlich kürzere Versprechen sind ein Warnsignal.
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Gebühren, Gehaltsschwellen und Bearbeitungszeiten ändern sich regelmäßig. Maßgeblich sind das Aufenthaltsgesetz, die Beschäftigungsverordnung und die Auskunft der zuständigen Behörde. Diese Seite ersetzt keine Rechtsberatung.