- Fachkraftbedarf
- Vorgaben zur Fachkraftquote nach Landesrecht
- Ambulanter Dienst
- Führerschein Voraussetzung
- Größter Unterschied zu Indien
- Grundpflege und Langzeitbetreuung
Eine andere Pflege als in Indien
Indische Pflegekräfte sind überwiegend in Kliniken ausgebildet und erfahren. Langzeitpflege in Heimen, Demenzbetreuung und die enge Beziehung zu Bewohnern über Jahre kennen viele nicht aus eigener Praxis — in Indien werden alte Menschen meist von der Familie versorgt.
Das ist kein Hindernis, aber es muss offen besprochen werden. Bewerber, die wissen, was sie erwartet, und sich bewusst für die Altenpflege entscheiden, bleiben. Wer eine Klinikstelle erwartet hat, wechselt bei der ersten Gelegenheit.
Stationär und ambulant
- Stationär: Fachkräfte in Anerkennung arbeiten zunächst als Pflegehilfskräfte und zählen nach der Anerkennung zur Fachkraftquote
- Ambulant: ohne Führerschein kein Einsatz — der indische Führerschein muss umgeschrieben werden
- Ausbildung: Pflegefachausbildung oder Pflegeassistenz für jüngere Bewerber ohne Pflegeabschluss
- Sprache: B2 für die Fachkraft, mit Schwerpunkt Gespräche mit Bewohnern und Angehörigen
Bindung im ländlichen Raum
Viele Pflegeheime liegen in Kleinstädten und Dörfern. Gemeinsame Unterkunft für die ersten Pflegekräfte, organisierte Fahrten zum Einkaufen und zur nächsten Stadt und der Kontakt zu indischen Kollegen in anderen Häusern des Trägers machen einen großen Unterschied.
Träger mit mehreren Einrichtungen sollten die ersten Pflegekräfte bewusst zu zweit oder dritt pro Haus einsetzen. Allein in einem Dorfheim zu sein ist für Neuankömmlinge die schwierigste Ausgangslage.
Häufige Fragen
Zählen Pflegekräfte in Anerkennung zur Fachkraftquote?
Erst nach der Erlaubnis zum Führen der Berufsbezeichnung. Während der Anerkennung arbeiten sie als Pflegehilfskräfte.
Wie schnell können indische Pflegekräfte im ambulanten Dienst fahren?
Erst nach Umschreibung des Führerscheins. Wir empfehlen, das unmittelbar nach der Einreise zu beginnen.
Wie bereiten Sie auf die Altenpflege vor?
Mit offenen Gesprächen im Auswahlprozess, Inhalten zu Demenz und Langzeitpflege im Sprachkurs und Kontakt zu Pflegekräften, die bereits in der Altenpflege arbeiten.
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